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Good VibrationsEndlich, ein Tampon, der vibriert...?

Das Leben bebt. Es gibt vibrierende Telefone, vibrierende Wimperntusche und natürlich auch vibrierende Helfer in der Nachttischschublade. Aber nur heimlich hatten wir auf eines gehofft. Jetzt wird es endlich wahr: der vibrierende Tampon! Äh, wie bitte?

So macht die Mens endlich Spass!

Uns Frauen sagt man gerne Multitasking nach. In der einen Hand schwingen wir den Rührlöffel, in der anderen den Erstgeborenen, mit den Füssen schieben wir den Schweinebraten ins Rohr, während uns die Mutter am Telefon brühwarm die Schandtaten der Nachbarn erzählt. Dass man für uns Frauen aber einmal ein Tampon erfinden würde, das auch vibriert, hätten wir nicht geglaubt.

Doch jetzt wird ein ungeahnter Traum endlich war. Und wer hat's erfunden? Fast die Schweizer. Ein amerikanischer Tüftler wollte seiner Frau etwas Gutes tun. Weil er um die entspannende Wirkung von Vibrationen wusste (so so), baute er Mini-Motoren in die Tampons seiner unter Menstruationsschmerzen leidenden Frau ein. Es muss wohl geholfen haben.

So macht die Mens endlich Spass!

Denn auch eine mutige Selbsttesterin vom Blick am Abend befand, «das Kribbeln sei alles andere als unangenehm». Die Zuger Firma Vipon Operations hatte mit der Entwicklung des weltersten vibrierenden Tampons in Serie allerdings nicht zuerst an unser Lustempfinden gedacht. Anstatt auf Schmerzmittel wie Ibuprofen zurückzugreifen, soll Tamia die Ursachen der Menstruationsbeschwerden «natürlich» bekämpfen.

Sobald Schmerzsymptome auftreten, soll das vibrierende Tampon zum Einsatz kommen und krampflösend, schmerzlindernd und entspannend wirken. Es wird angewendet, wie ein gewöhnliches Einweg-Tampon - nur mit Batterie (nachhaltig!). Die Behandlung dauert 60 Minuten.

Und dabei macht es keine Geräusche, sondern es ist ganz leise und diskret, sagt der Hersteller. Wir schlagen vor, nehmen sie Tamia doch mal mit ins Büro, wenn sie schlechte Laune haben - und wenn Sie es sich leisten können.

Ein Einmal-Tamia-Tampon kostet 24,90 Franken. Wollen wir hoffen, dass man damit auch Reiten, Schwimmen und Velo fahren kann.

Foto: Photodisc

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