Probiers mal mit Gemütlichkeit!7 Tipps für mehr Gelassenheit

Gelassenheit ist Übungssache. Fangen wir gleich damit an. Oder wenn du willst auch erst später. Denn ab jetzt ist Entspannung angesagt. 7 Tipps für mehr Gelassenheit warten – in aller Ruhe – hier auf dich.

Gelassenheit kann man lernen: Wege zur inneren Entspannung

Gelassenheit ist keine Gabe. Und auch keine Seltenheit. Gelassenheit ist aber der Schlüssel zu Zufriedenheit. Und das Schöne dabei ist: Sie steckt in jedem von uns. Wirklich jeder kann gelassener werden. Man muss es nur wollen. «Probier’s mal mit Gemütlichkeit», singt Balu im Dschungelbuch und wir finden: Er hat Recht!

Unsere 7 Tipps für mehr Gelassenheit:

Das Glas ist halb voll

1 Wer gelassener werden will, muss vor allem positiver denken. Gelassenheit bedeutet auch, die Dinge nicht schwärzer zu sehen, als sie sind. Für entspannte Menschen ist das Glas stets halb voll. Versuche in einer stressigen Situation daher nicht ausschliesslich das Negative, sondern vor allem die Vorzüge zu sehen. Ist dir im Job ein Fehler passiert? Nimm es gelassen und sehe es als Chance, die Kollegen oder sogar den Chef um Hilfe zu bitten, anstatt in Hektik auszubrechen. Gib deinen Fehler zu und schaffe damit Vertrauen. Du wirst sehen: Wenn du gelassen bleibst und kein Drama machst, werden es die anderen auch nicht tun.

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Gute Gründe für mehr Gelassenheit

2 Andauernder Stress und Hektik sind die Vorboten eines Burnouts. Und auch das Leben selbst funktioniert viel besser, wenn wir gelassener werden. In der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft. Denn wer ruhig bleibt, beherrscht sich und die Situation. Aufregung ist nämlich ansteckend. Gelassenheit ebenso. Strahle Ruhe aus, dann bekommst du Ruhe zurück.

Nimm dir Zeit

3 In Zeiten von High-Speed-Internet und Fast Food scheint die Welt sich schneller zu drehen. Und wir hetzen ihr hinterher. Wer gelassener werden will, muss sich Pausen einräumen. Dafür braucht es nicht mal viel Zeit, schon wenige Minuten genügen. Bei der Gelassenheit geht es nämlich weniger um die Zeit als solche, als viel mehr um das Bewusstsein, mit dem man sie wahrnimmt.

Trink deinen Kaffee nicht to go, sondern setze dich für einen kurzen, aber ruhigen Moment in das Café. Oder hetze nicht an den Bahnhof, sondern geniesse den Spaziergang dahin. Und schalte dein Smartphone mal aus, die meisten Dinge können bestimmt bis morgen warten.

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Das Gelassenheitsgebot

4 Vom amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr stammt der Satz: «Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.» Moderne psychologische Lehren nehmen diese Worte noch heute zur Grundlage, um innere Ruhe zu schulen. Der wichtigste Aspekt, um gelassener zu werden, ist Akzeptanz.

Nimm Dinge hin, die du nicht ändern kannst. Denn auch deine Wut, Hektik oder Aufregung wird es nicht schaffen, diese Dinge zu ändern. Frage dich: Macht es die Sache besser, wenn du dich aufregst? Nein? Also, spar dir den Stress. Das ist echte Gelassenheit.

Entspannung? Kein Problem!

5 Gelassenheit kommt auch mit der Entspannung. Schaffe dir daher im Alltag kleine Entspannungsinseln, beispielsweise mit einem Hamam- oder Saunabesuch, einer Massage oder einfach einem heisses Bad mit tollen Badekugeln. Regelmässige Entspannungsmomente entschleunigen und machen sofort gelassener.

Perfektionismus adieu!

6 Perfektionismus ist der grösste Feind der Gelassenheit. Denn das Streben nach dem Perfekten ist wie ein ewiger Lauf im Hamsterrad – man wird trotz aller Anstrengung nie zum Ziel kommen. Warum? Nicht nur, weil es das ultimativ Perfekte gar nicht gibt, sondern auch, weil es in den wenigsten Fällen gewollt ist.

Sympathie und Perfektion sind nämlich zwei getrennte Paar Schuhe. Unzählige Studien konnten das schon nachweisen. Ob es um die Beurteilung von Schönheit oder der Erledigung einer Aufgabe ging, meistens wurde das Unperfekte besser beurteilt. Im Unperfekten steckt nämlich Menschlichkeit. Und menschlich sind wir doch alle.

Langsam handeln = Gelassen handeln

7 Körper und Geist sind eine untrennbare Einheit. Nutze diesen Effekt, um gelassener zu werden. Vielen Menschen fällt es zunächst leichter, mit dem Körper zu beginnen. Gehe beispielsweise bewusst langsamer, spreche ruhiger und gönne dir sich regelmässige  Entspannungsmomente. Unsere Bewegungen und Sprache wirken sich auf unser inneres Empfinden, aber auch auf unsere Umwelt aus. Wer ruhiger spricht, wird auch ruhiger.

Übernehmen wir hingegen das laute Sprechen und die hektischen Bewegungen unseres Gegenübers, werden auch wir selbst unruhiger. Denn wie war das noch gleich? Hektik ist ansteckend. Ruhe auch. Mach den ersten Schritt. Deine Umwelt wird sich schon von ganz allein anstecken lassen.

Bild: Anna_Isaeva/iStock, bearbeitet durch Redaktion Femelle

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