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Stress lass nachWeihnachten & Silvester: Mit dieser Orga-Liste geht nix schief

Weihnachtsgeschenke lassen sich easy im Homeoffice bestellen und an Silvester gibt es eh keine grosse Party – jaja. Aber der Dezember sollte trotzdem gut organisiert werden. 

Weihnachtskalender To Do

Wie auch immer die aktuellen Regelungen in deinem Land oder Kanton aussehen mögen – Corona macht uns an Weihnachten und Silvester keinen Strich durch die Rechnung. Es wird eben alles etwas anders. Aber die gute Nachricht vorweg: Zu Hause lassen sich die Weihnachtszeit und der Ausblick auf das neue Jahr besonders besinnlich verbringen. Vorausgesetzt man ist vorbereitet. Eine Anleitung für alle, die noch etwas Organisationshilfe im Dezember benötigen.

Weihnachten und Silvester: Unser Countdown für eine gute Organisation in Corona-Zeiten

Deko: Weniger ist mehr 

Weihnachtliche Deko muss nicht aufwändig sein. Das Gegenteil ist der Fall: Wählt lieber wenige, dafür ausgesuchte Deko-Objekte, zum Beispiel einen grossen Kranz oder ein schönes Tannen-Gesteck, als euch mit viel Kleinkram zu verzetteln. Das wichtigste Element der Weihnachtsdeko wird nämlich ohnehin nicht optisch, sondern olfaktorisch wahrgenommen: Duftkerzen, Raumsprays oder ein Potpourri mit Winter-Aromen, wie etwa Zimt Weihrauch oder Tannenduft, gehen über die Nase ins Herz. 

Adventskranz: Alle Jahre wieder

Trockenblumen sind derzeit voll im Trend. Selbst Adventskränze werden aus getrockneten Blüten und Blättern gesteckt. Das Geniale dabei ist aber nicht nur ihre Optik, sondern auch ihre Nachhaltigkeit. Trockenkränze werden nach den Feiertagen nämlich einfach verpackt, im Keller verstaut und zum nächsten Advent wieder rausgeholt. Das spart Geld und Stress. Und ist nebenbei auch noch gut für die Umwelt

Musik: So klingen die Festtage

Backen, Dekorieren, Geschenke einpacken: Einfach alles macht mit weihnachtlicher Musik mehr Spass. Nehmt euch daher schon zu Monatsbeginn Zeit, um eine umfängliche Weihnachts- und Silvester-Playlist zu erstellen. Die persönliche Variante ist viel schöner, als der 0815-Spotify-Kram. Dann nur noch auf Play drücken und beschwingt durch die Festtage tanzen. 

Festmahl: Meal Prep statt Kochstress

Überfüllte Supermärkte sind Stress pur. Und aufs Kartoffelnschälen hat am Heiligen Abend auch niemand Lust. In diesem Jahr machen wir es daher anders: Wir bereiten das Festmahl früher vor – und frieren die fertigen Speisen einfach ein. Vor allem Saucen und Füllungen für Braten, sowie Rotkraut, lassen sich auf diese Weise präparieren. Gleiches gilt auch für Keksteig. Wer Gemüse und Kartoffeln frisch servieren will, erledigt wenigsten die Schäl- und Schnitt-Arbeiten am Vorabend. Praktisch sind übrigens auch Aufläufe. Werden diese am Vortag fix fertig gekocht, haben sie über Nacht ausreichend Zeit, um durchzuziehen und noch mehr Aroma zu entwickeln. 

Hausbar: Anstossen mal anders 

An den Festtagen darf es ein ganz besonderer Aperitif sein. Wie wäre es mit diesem Rezept: In einem geeisten Flute-Glas 50 Mililiter Grand Marnier mit 10 Mililiter Zitronensaft mischen, das Ganze mit Champagner auffüllen und mit einer Orangenzeste servieren. Das Besondere an diesem Festtags-Cocktail: Er ist absolut easy in der Vorbereitung, braucht nur wenige Zutaten und ist dennoch aufwändig im Geschmack.

Christbaum: Früher ist besser

Viele Familien haben die Tradition, den Weihnachtsbaum erst am Heiligen Abend aufzustellen und zu schmücken. Es macht aber dennoch Sinn, den Baum bereits ein paar Tage früher oder vielleicht sogar schon zu Monatsbeginn zu kaufen. Je näher die Festtage rücken, desto weniger Auswahl bei den Bäumen. Ausserdem herrscht an den Verkaufsständen unnötiges Gedränge – und das ist nicht nur zu Corona-Zeiten ein No-Go. Tipp zum Lagern: Damit der Baum nicht zu nadeln beginnt, wird er am besten im Keller oder auf dem Balkon aufbewahrt. 

Geschenke: Was uns während Corona erfreut

Grosse Geschenke drehen sich nicht um Geld, sondern um Gemeinsamkeit. In Zeiten von Corona wird das umso deutlicher. Sparen wir uns also den Stress für übertriebenes Christmas-Shopping und verschenken wir in diesem Jahr etwas, was nachhaltig Freude macht: Gutscheine für gemeinsame Ausflüge, Restaurantbesuche oder Theater-Abende freuen nicht nur die Beschenkten, sondern Unternehmen und Geschäfte, die während der Corona-Zeit besonders gelitten haben. Vielleicht sind hier ein paar Events dabei, die ihr gemeinsam geniessen könnt:

Weihnachtskarten: Zeilen des Zusammenhalts

Corona kann vielleicht verhindern, dass wir einige unserer Liebsten treffen. Es kann aber nicht verhindern, dass wir ihnen eine Freude machen. Per Hand geschriebene Weihnachtskarten sind persönlicher als schnöde Mails oder Whatsapp-Nachrichten – und gerade in diesem Jahr eine ganz besondere Überraschung. Kleiner Tipp: Karten sollten nicht erst auf den letzten Drücker, sondern am besten bereits Anfang Dezember verschickt werden. Die Post hat an den Feiertagen viel zu tun. Briefsendungen können sich daher verzögern. 

Weihnachtsputz: Ordnung muss sein

Besinnliche Stimmung kann nicht neben Bergen von Wäsche oder Tonnen von Altpapier entstehen. Daher gilt: Nimm dir am 22. und/oder am 23. Dezember ausreichend Zeit für einen grossen Hausputz. Je gründlicher du jetzt bist, desto weniger Arbeit fällt an den Feiertagen an. Mach die Wäsche fix fertig, bezieh die Betten frisch, mach das Badezimmer sauber und kontrollier schon jetzt, ob Gläser und Geschirr für das Festmahl parat stehen. Dann kann es nämlich auch bald schon los gehen. Wir wünschen: Frohe und vor allem stressfreie Weihnachten.

Titelbild: Getty Images

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