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Schluss mit FressattackenWie sich Heisshunger vermeiden lässt

Eigentlich hast du keinen Hunger und trotzdem fängst du an, zu naschen? Cravings sind völlig normal. Wenn du deine Heisshunger-Attacke reduzieren möchtest, kommt es auf etwas Planung und ein paar einfache Tricks an.

Wie sich Heisshunger vermeiden lässt

Schoggi, Kuchen, Chips und Gummibärli. Manchmal will der Körper eben, was er will. Du möchtest auf ungesunde Snacks verzichten? Dann haben wir ein paar Tipps, die dir helfen.

Diese Tipps helfen gegen Heisshunger:

Planung statt Kontrollverlust

1 In der Hektik des Alltags ist fürs Zubereiten gesunder Snacks oft keine Zeit. Wer Heisshunger vermeiden will, wartet daher nicht erst bis der vor der Tür steht, sondern plant und bereitet vor. Nutzt den Sonntag zum Vorkochen, Portionieren und Einfrieren gesunder Gerichte. Dann muss man im Akutfall nicht auf ungesunde Naschereien zurückgreifen.

Verbote bringen nichts gegen Heisshunger

2 Wer sich ein bestimmtes Lebensmittel oder eine Süssigkeit streng verbietet, macht das Verlangen darauf meistens nur noch grösser. Am besten ist es also, man setzt sich solch absolute Verbote erst gar nicht. Naschen ist schliesslich erlaubt – sofern es bei einem gelegentlichen Genuss bleibt.

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Mandeln kauen

3 Überkommt einen der Heisshunger auf Süsses, soll ein simpler Trick helfen: Versucht mehrere Minuten auf einer Mandel zu kauen. Das ist zunächst ungewohnt. Doch je länger man kaut, desto süsser schmeckt die Nuss und desto besser wird der Heisshunger auf gesunde Weise befriedigt.

Zähne putzen

4 Heisshunger birgt immer auch eine Form der Vorfreude auf einen bestimmten Geschmack in sich. Dieses Verlangen lässt sich austricksen, indem man sich einfach gründlich die Zähne putzt oder den Mund mit Mundwasser spült. Auf diese Weise wird ein frischer Geschmack erzeugt, der den Appetit auf Naschereien unterbindet.

Glücklich sein

5 Heisshunger auf Süsses hat in der Regel nicht viel mit Hunger zu tun. Oft geht es eher um ein emotionales Verlangen. Süsses suggeriert uns ein Gefühl des Glücks und der Belohnung. Wem es gelingt, dieses Bedürfnis durch alternative Rituale zu ersetzen, kann den Heisshunger stoppen. Ersatzweise kann man sich beispielsweise eine Tasse Tee, eine Massage, eine kleine Shoppingtour oder ein warmes Bad gönnen.

Müdigkeit macht Hunger

6 Wer müde ist, hat oft ein besonderes Verlangen nach Süssigkeiten. Durch Zucker wird nämlich der Insulinspiegel kurzfristig in die Höhe gepusht und wir fühlen uns etwas fitter. Um ein solch süsses Verlangen aber am besten erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist ausreichender Schlaf die beste Prävention.

Sättigung gegen Heisshunger

7 Wer weniger isst, um abzunehmen oder sein Gewicht zu halten, läuft schnurstracks in die Heisshungerfalle. Mangelnde Sättigung ruft nämlich ein Verlangen hervor, das nur schwer kontrolliert werden kann. Sich bei den drei Hauptmahlzeiten vernünftig satt zu essen (mit gesunden Lebensmitteln, versteht sich) ist daher der beste Schutz vor Heisshunger.

Trinken statt Essen

8 Heisshunger ist manchmal leichter zu stillen, als man denkt. Und zwar mit einem grossen Glas Wasser oder einer Tasse Tee. Flüssigkeit füllt den Magen, lenkt so vom Hunger ab und die Wärme sorgt zudem für ein angenehmes Gefühl im Bauch. Manchmal verwechselt unser Gehirn auch einfach nur Durst mit Hunger und wir sind mit ein paar grossen Schlucken Wasser schon zufrieden.

Vanilleduft

9 Die belohnende Wirkung von Süssigkeiten lässt sich auch durch einen kalorienärmeren Trick erzeugen. Der süsse Duft von Vanille oder Caramel regt das limbische System im Gehirn an und erzeugt ebenfalls ein entspannendes und belohnendes Gefühl. Am besten zündet man sich einfach eine Kerze an.

Weniger Vorräte

10 Wer nichts zum Naschen im Haus hat, der kann auch nicht Naschen. So einfach ist das. Am besten kauft man also erst gar keinen riesigen Vorrat an Süssigkeiten. Oder wenn doch, lagert man sie wenigstens so, dass sie nicht sofort griffbereit liegen (z.B. im Vorratskeller).

Hör auf dein Bauchgefühl

11Wenn du gerade einfach eine emotional schwere Zeit durchmachst oder es dir nicht gut geht, solltest du deinen Cravings unbedingt nachgeben und nicht zu streng mit dir sein. Hör auf jeden Fall auf dein Bauchgefühl und gib deinem Körper das, was er gerade möchte – und wenn das eine Tüte Chips ist, dann ist das so. Diäten, Saftkuren und Stress, willst du unbedingt abnehmen, bringen dich solche extremen Umstände eher in Versuchung, als einmal nachzugeben.

Gesunde Sacks für Zwischendurch:

Titelbild: Unsplash

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