KatzenjammerWas hilft gegen Kater? Diese Tipps!

Kopfschmerzen, Übelkeit und schlechtes Gewissen. Wer zu tief ins Glas geschaut hat, bringt meisten ein kleines Haustier mit – den Kater. Soll er wieder fort, sollten wir ihn nicht zu liebevoll auf der Couch streicheln, sondern Bewegung verschaffen. Aber was hilft gegen Kater und wie kannst du ihn vorbeugen?

Was hilft gegen Kater? Das!

Vor der Party ist nach der Party. Äh nö, nicht immer. Wachen wir nach einer durchzechten Nacht mit Kopfschmerzen und flauem Magen auf, folgt der Freude üble Katerstimmung. «Ich trinke nie wieder!» Denkst du jetzt und ziehst dir vielleicht die Decke über den Kopf. Letztendlich zelebriert man dabei aber nur den Kater. Das mag das Kätzchen und verweilt umso länger.

Dabei ist es viel effektiver aufzustehen (immerhin ist der Laptop oder das Smartphone ja schon an und du hast es hier zu uns geschafft) und was zu tun. Zum Beispiel unsere Tipps & Tricks gegen den Kater auszuprobieren. Aber was hilft gegen Kater?

Was hilft gegen Kater?

Die nächste Party kommt bestimmt. Die beste Vorsorge gegen einen Kater ist natürlich weniger zu trinken. Aber die Lektion hast du ja bereits gelernt. Wir verraten lieber die Strategien und Mittell gegen den Kater für das nächste Mal. Und die besten Sofortmassnahmen gegen Kopfschmerzen und Übelkeit.

Gute Grundlage schaffen

1 Einen nüchternen Magen trifft übermässiger Alkoholkonsum besonders hart. Trink Alkohol nie auf leerem Magen, sondern beuge dem unangenehmen Unwohlsein mit einer ordentlichen Mahlzeit vor. Kohlenhydrathaltige und fettige Speisen sind in dem Fall genau das Richtige. Sie bleiben lange genug im Magen, verhindern, dass der Alkohol zu schnell ins Blut gelangt und regen die Magenaktivität an, ehe der Alkohol seine Wirkung zeigen kann.

Geschlaumeiert: Mit einem vollem Bauch wirst du nicht weniger betrunken, es dauert nur länger. Denn ist der Magen voll, wird der Alkohol langsamer aufgenommen. Der Alkoholspiegel im Blut fällt jedoch gleich aus.

Geölt gegen den Kater

2 Bevor es zur Party geht, solltest du entweder pur oder in Brot gedippt zwei bis drei Esslöffel Olivenöl zu dir nehmen. Nachweislich kleidet das flüssige Gold den Magen und Darm von innen aus und man verträgt alkoholische Getränke besser.

Gute Getränkewahl

3 Wer einem Kater vorbeugen will, merkt sich folgende Faustformel: Je süsser das Getränk ist, desto bitterer wird der Kater am nächsten Morgen. Zucker dient nämlich als eine Art Transportmittel und beschleunigt die Aufnahme von Alkohol im Blut. Statt gezuckerter Cocktails oder Bowlen trink lieber Bier oder trockenen Wein.

Viel trinken

4 Wer einen Kater fürchtet, sollte besonders tief ins Glas gucken. Jedenfalls ins Wasserglas. Das verkaterte Unwohlsein am Morgen danach entsteht nämlich auch als Reaktion auf die Austrocknung des Körpers. Alkohol begünstigt die Urinproduktion und schwemmt auf diese Weise Unmengen an Flüssigkeit aus dem Körper. Füll diese Wasserdepots frühzeitig wieder auf. Am besten trinkst du zu jedem Glas Alkohol auch ein Glas Wasser.

No smoking, please

5 Nichtraucher leben nicht nur gesünder, sondern sind auch weniger verkatert. Der blaue Dunst entzieht dem Körper nämlich Sauerstoff und begünstigt die Aufnahme von Alkohol. Das Nikotin senkt zudem den Alkoholspiegel im Blut. Dadurch haben Raucher das Gefühl, noch längst nicht betrunken zu sein und trinken deshalb mehr.  Ein Trugschluss: Die schädliche Wirkung des übermässigen Alkoholgenusses trifft sie mit derselben Wucht. Abgesehen davon freut sich deine Lunge viel mehr über einen grossen Katerspaziergang an der frischen Luft, als über qualmigen Nebel in der Nacht.

Mineralien tanken

6 Der Heisshunger auf Salziges ist bei Kater-Leiden nichts Ungewöhnliches. Der Körper hat einen Mangel an Mineralien und Salzen und fordert durch ungezügelte Appetitschübe einen Ausgleich des Mineralhaushalts. Lass es erst gar nicht soweit kommen. Knabber während der Partynacht würzige Chips, Salzstangen oder deftiges Essen. Ehe du schlafen gehst, verscheuch präventiv den Kater, indem du ein Glas Wasser mit einer aufgelösten Calcium- und Magnesium-Tablette trinkst.

Die besten Tipps gegen Kater

Bild:Tirachard Kumtanom/Pexels

Kater einfach weg spülen

7 Auch wenn jede Bewegung schwer fällt, lohnt es sich aus den Federn zu hüpfen und sich unter die kalte Dusche zu stellen. Es muss nicht lang sein. Spül die Füsse, Beine und Arme einmal kurz von oben nach unten mit kaltem Wasser ab, um den Kreislauf zu aktivieren. Das kurbelt wiederum die Blutzirkulation und Stoffwechselaktivität an, so dass Alkoholreste schneller abgebaut werden können. Gut tut es auch, wenn du den Kopf kalt abduschst. Nimm bei einem Kater keinesfalls ein Vollbad. Dein Kreislauf könnte zu schwach für die Hitze sein.

Katerfrühstück

8 Gereizte Mägen vermitteln ein Gefühl von Übelkeit. Lass dich nicht täuschen: Zwar mag es anmuten, als könnte dein Magen nun keine Nahrung vertragen, tatsächlich braucht er aber eine Stärkung, um wieder zu Kräften zu kommen. Verzichte aber unbedingt auf säurehaltige Speisen oder Getränke. Beruhige deinen verkaterten Magen lieber mit einem milden Kräutertee (am besten Kamille- oder Fencheltee) und anschliessend mit einer warmen (nicht zu heissen) Hühnerbouillon. Wenn der Magen trotz Katergefühl nicht rebelliert, solltest du dir ein fettiges und salziges Katerfrühstück gönnen. Vorsicht vor Süssem. Zuckerhaltiges verlängert den Kater unnötig.

Dem Kater Beine machen

9 Auch wenn man sich am liebsten mit samt des Katers in den Federn verkriechen würde, lohnt es sich einen ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft zu unternehmen. Ein Gang durch die Natur tut nicht nur wegen der erhöhten Sauerstoffzufuhr gut. Wer schnell genug geht, dass er ganz leicht ins Schwitzen gerät, aktiviert auch seinen Stoffwechsel und damit den Abbau von Alkoholresten.

Rotes Wunder

10 Geschmacklich ist er vielleicht nicht jedermanns Sache, doch um einen Kater loszuwerden ist er der absolute Geheimtipp. Randen enthält viel Eisen und wirkt unterstützend auf die Stoffwechselaktivität der Leber. Letztere ist für den Abbau von Giften, also auch von Alkohol, zuständig. Nimm daher so viel und so früh es geht (idealerweise vor dem Schlafengehen) Randen zu dir. Ob als Saft oder als rohes Gemüse ist dabei egal. Die Hauptsache ist, dass es dir mundet. Und dem Kater nicht.

Schmerz lass nach

11 Ein Brummschädel ist ein klassisches Kater-Symptom. Diesen mit einer Kopfschmerztablette zu bekämpfen ist jedoch nicht immer ratsam. Der nervöse, verkaterte Magen reagiert oft empfindlich auf Medikamente. Als sanftere Alternative eignen sich kühle Lappen oder Eisbeutel, die man auf die Stirn legt. Ebenfalls effektiv: Massiere zwei bis drei Tropfen Pfefferminzöl oder Tigerbalm vorsichtig in deine Schläfen ein. Die frischen Dämpfe des ätherischen Öls beruhigen den Brummschädel auf natürliche Weise.

Schnelle Tipps gegen Kater:

Titelbild: shannonnicolevandy/Unsplash

Weitere Artikel