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Bye unreine Haut!So lassen sich Pickel vermeiden

Unreine Haut lässt auf viele Ursachen zurückschliessen – unter anderem auch auf falsche Ernährung. Mit diesen Tipps lassen sich unangenehme Pickel und Mitesser vermeiden.

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Der gefürchtete morgendliche Blick in den Spiegel und schon wieder ist er da: der Pickel!

Die lästigen Dinger ruinieren unsere besten Tage und tauchen immer im ungünstigsten Moment auf. Ob vor einem Date, Vorstellungsgespräch oder Fototermin. Gründe für Hautunreinheiten gibt es viele, doch eine der häufigsten Ursachen für Pickel und Mitesser ist falsche Ernährung und falsche oder übetriebene Pflege. Wir verraten dir was du gegen Pickel tun kannst!

Ernährungs-Tipps gegen Pickel und für schöne Haut

Die Ernährung beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit und unser Leistungsvermögen, sie hat auch Auswirkung auf unser Hautbild. Ungesundes Essen und eine unausgewogene Ernährung machen sich sofort in unserem Gesicht bemerkbar. Achte in Zukunft also genau auf dein Essverhalten um Pickel und Mitesser zu vermeiden. 

Vermeide:

Zu viel Milchprodukte

Alkohol und Nikotin

Hochglykämische Lebensmittel

  • Weissbrot
  • Kartoffeln
  • Zucker
  • Schokolade
  • Weisser Reis

Deine Haut braucht:

Viele Antioxidantien für ein gesundes Hautbild

  • Blaubeeren
  • Äpfel
  • Süsskartoffeln
  • Tomaten
  • Nüsse
  • Zitrusfrüchte
  • Omega-3 Fettsäuren für schöne Haut
  • Lachs
  • Walnüsse
  • Chia-Samen
  • Leinöl
  • Zink gegen Pickel
  • Austern
  • Kürbiskerne
  • Haferflocken
  • Eigelb
  • Rindfleisch
  • Viel Flüssigkeit für einen frischen Teint
  • Wasser
  • Ungesüsster Tee

Pickel-SOS: Sechs Sofortmassnahmen gegen Pickel und Mitesser

Langfristig helfen gegen Pickel nur die richtige Pflege, Geduld und mehr Gelassenheit. Was aber wenn morgen das Super-Date ansteht oder wir beim Vorstellungsgespräch mit einer makellosen Stirn glänzen wollen? Mit diesen sechs Tipps vollbringst du zwar keine Wunder, aber du musst dein Gesicht am nächsten Morgen sicher nicht verstecken.

  • Finger weg! Jetzt bitte nicht panisch im Gesicht rum drücken, sonst besteht die Gefahr, dass der Pickel noch grösser anschwillt und sich entzündet.
  • Dampfbad: Wenn du einige Stunden Zeit hast, ist das Beste die betroffenen Hautpartien erstmal zu beruhigen und die verstopften Poren zu klären. Gönn deinem Gesicht dazu ein Dampfbad mit getrockneten Kamillenblüten oder Kamillentee. Das öffnet die Poren und entspannt Haut und Gemüt.
  • Klärende Pflegemaske: Durch das Dampfbad kann die Haut die folgende Pflege jetzt besonders gut aufnehmen. Eine Heilerde oder Teebaumölmaske hilft jetzt Entzündung zu verhindern. Lass die Gesichtsmaske auf dem gereinigten Gesicht möglichst lange einwirken. Vorsicht: Naturbelassenes Teebaumöl gilt zwar auch als effektiv gegen Unreinheiten, wer allerdings sehr sensible Haut hat, sollte lieber zur Heilerde greifen. Diese ist weniger agressiv.
  • Bei Entzündungen: Wenn sich Pickel und Mitesser bereits entzündet haben, hilft eine Zink, Calendula oder Silbersalbe aus der Apotheke.
  • Über Nacht können auch anti-bakterielle Gels aus der Kosmetikabteilung helfen, den Infektionsherd auszutrocknen. Weil sie allerdings eine sichtbaren Gelfilm über die betroffene Hautpartie legen, sind sie für den Ausgang eher ungeeignet.
  • Pickel abdecken: Wenn sich der Pickel noch nicht entzündet hat, kannst du rote Stellen relativ gut abdecken. Als Basis gibst du eine fettarme, nicht-komodogene Pflegecreme auf das Gesicht. Lass betroffene Stellen von deiner herkömmlichen Foundation möglichst unberührt, verteile stattdessen einen getönten anti-bakteriellen Abdeckstift auf Pickel oder Mitesser und verschmelze die Ränder sanft mit einem Kosmetikstäbchen. Etwas vorsichtig aufgetragenes transparentes und mattierendes Puder macht den Abdeckstift länger haltbar.

Unreine Haut: Warum entstehen Pickel und Mitesser?

Bei Pickeln gilt wie bei jedem anderen Problem: Nur wer die Ursache kennt, kann die Symptome bekämpfen. Dass Pickel, Mitesser oder sogar Akne durch mangelnde Hautpflege oder Hygiene entstehen wird zwar oft behauptet, ist tatsächlich aber nicht bewiesen. Zwar begünstigen bakterielle Verunreinigungen das Wachsen und die Entzündung eines Pickels, sie sind jedoch keinesfalls immer der Grund seines Entstehens.

Vielmehr entscheiden die Hormone und die Veranlagung der Hautbeschaffenheit über die Neigung zu Pickeln und Akne. Ob die Haut zu Pickeln neigt hängt nämlich von der erblich fixierten Ansprechbarkeit der Talgdrüsen auf das männliche Sexualhormon Testosteron ab.

Zu gewissen Anteilen tragen auch Frauen dieses Hormon in sich. Testosteron bewirkt nicht nur eine vermehrte Produktion von Talg in der Haut, sondern regt auch die Hautzellen zu einer vermehrten Verhornung an. In der Folge werden die Abflusskanale des Talgs enger und neigen zum Verstopfen. Kann der Talg nicht mehr richtig abfliessen, verkapselt er sich früher oder später zu einem Mitesser, der irgendwann unter verstärktem Druck als Pickel an die Hautoberfläche dringt und sich hier schlimmstenfalls entzündet.

Pickel bei Erwachsenen: Hormone sind schuld

Das Entstehen von Pickeln und Hautunreinheiten hängt also in erster Linie davon ab, wie der Körper auf gewisse Hormone reagiert. In der Pubertät verläuft diese Hormonausschüttung schubweise und noch recht unregelmässig, weshalb auch das Auftreten von Pickeln und Mitessern besonders häufig ist.

Aber auch im Erwachsenenalter sind Mitesser und Pickel keine Seltenheit. Hormonelle Veränderungen und das damit verbundene Auftreten von unreiner Haut sind bei Frauen vor allem vor und während der Menstruation, nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille und in einer Schwangerschaft besonders häufig.

Drücken und Quetschen: Die Pickel-Fauxpas

Es ist nur all zu verlockend, doch gegen Pickel hilft kein Gequetsche, sondern nur Geduld. So lautet das oberste Gebot im Kampf gegen Pickel. Drücken und quetschen wirken sich sogar schädigend aus.

Das Quetschen bewirkt zwar, dass der Talg an die Hautoberfläche kommt, allerdings locken die in ihm enthaltenen, entzündungsaktiven Fettsäuren eine Vielzahl weisser Blutkörperchen in die Wunde, wodurch wiederum die Bildung von Eiter angeregt wird.

Durch diesen Prozess wird der Pickel nur unnötig schmerzhaft und die Gefahr der Narbenbildung wächst.

Der einzige Fall, in dem das mechanische Entfernen von Unreinheiten Sinn macht sind tief sitzende Mitesser, die sich noch nicht entzündet haben. Jedoch sollte man auch in diesem Fall keinesfalls selbst Hand anlegen, sondern erfahren Kosmetikerinnen oder Dermatologen ans Werk lassen.

Die richtige Pflege gegen Pickel und unreine Haut

Auch mit gezielter Hautpflege kann man gegen Pickel vorgehen. Kosmetik, die gegen Pickel helfen soll, hat dabei gleich mehrere Aufgaben zu erfüllen. Zum einen soll sie den Grad der Verhornung der Talgkanäle reduzieren, zum anderen die Talgproduktion selbst etwas drosseln und idealerweise noch die oberste Hautschicht durchlässig erhalten, um ein besseres Abflussverhalten des Talgs zu gewährleisten.

Erreicht wird dieses Allround-Programm in erster Linie durch regelmässige Peelings (z.B. Totes Meer, Fruchtsäure), die verhornte und verstopfende Hautschüppchen von der Haut entfernen und so die Poren frei halten. Einen ähnlichen Effekt haben Tiefenreinigungsmasken, die in der Regel mit Fruchtsäuren und Vitamin-A-Säure arbeiten. Beide Essenzen haben einen sanft schälenden Effekt auf die Haut.

Wer nicht nur von Pickeln, sondern von stärkerer Akne geplagt ist, kann gezielte Fruchtsäure-Behandlungen beim Dermatologen durchführen lassen. Unter ärztlicher Aufsicht können die Säuren in einer höheren Konzentration eingesetzt werden, als im kosmetischen Hausgebrauch. Die Wirkung ist damit noch effizienter.

Bei der alltäglichen Hautpflege gilt des Weiteren: Zu Pickeln neigende Haut hat oft auch die Tendenz ölig zu sein. Bei ohnehin fettiger Haut neigen die meisten dazu mit besonders fettfreien Pflegeproduktion zu arbeiten, um den Hautglanz nicht noch unnötig zu verstärken. Leider erreicht man damit einen gegenteiligen Effekt.

Ölige Haut hat ein hohes Bedürfnis nach Fett. Erhält sie davon zu wenig, kurbelt sie die Talgproduktion automatisch noch weiter an, um ihr vermeintliches Defizit auszugleichen. Besser als vollkommen ölfreie Pflegen sind daher fettarme, feuchtigkeitsspendende Produkte, wie Gels oder zarte Lotions.

Die wichtigsten Dont’s bei Pickeln:

  • Hände weg: Haut, die ohnehin zu Pickeln und Mitessern neigt, sollte möglichst bakterienfrei gehalten werden. Versuchen Sie sich daher so selten wie möglich, mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen.
  • No smoking: Rauchen ist weder gesund, noch gut für die Haut. Das weiss fast jeder. Dass Nikotin aber auch die Produktion von Talg  - und damit das Entstehen von Pickeln - anregt, wissen die wenigsten.
  • Falsch abdecken: Natürlich möchte man unschöne Pickeln verdecken. Darf man auch. Allerdings nur mit Abdeckcremes und Stiften, die desinfizierende Inhaltsstoffe haben. Andersfalls würde man die Wunde unnötig entzünden.
  • Zahnpasta zur Austrocknung: Ein altes Hausmittel rät, Zahnpasta auf den Pickel zu tupfen, um selbigen auszutrocknen. Zwar hat Zahncreme tatsächlich eine austrocknende Wirkung. Allerdings wirkt die Creme derart aggressiv, dass auch die gesunde Haut um den Pickel herum angegriffen wird und beginnt sich abzulösen. Verwenden Sie daher lieber spezielle, kosmetische Spot-Gels, die den Pickel ebenfalls punktuell austrocknen, dabei aber weniger aggressiv sind.

Titelbild: aiony/Unsplash

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