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Harte Schale für weiche HautWie Kokosöl deine Haut verschönert

Kokosöl Haut: So gesund ist Kokosnussöl fürs Gesicht und deine Haut

Es duftet nach Ferien. Und wirkt irgendwie auch so. Kokosöl ist für die Haut eine natürliche Erholungskur. Ob Gesicht oder Körper: Die besten Anwendungstipps für Kokosnussöl.

Es duftet gut – und wirkt noch besser. Kokosöl für die Hautgilt als pflegender Allrounder. Grund hierfür ist nicht nur sein hoher Gehalt ungesättigten Fettsäuren, der die Haut nicht nur schön weich, gesund und geschmeidig hält, sondern vor allem auch der hohe Anteil an Vitaminen sowie Laurinsäure, welche über antibakterielle Eigenschaften verfügt.

Kokosöl = Kokosfett?

Öl ist flüssig, Fett ist fest. Kokosöl ist beides – abhängig von der Umgebungstemperatur. Über 25 Grad verflüssigen sich die gesättigten Fettsäuren, so dass das Kokosöl oder eben Kokosfett gut streichbar ist.

Für die Anwendung als Hautpflege stellt das kein Problem dar. Wieder streichfähig wird Kokosnussöl, wenn man es für einige Augenblicke in warmes Wasser stellt oder direkt zwischen den Händen verreibt.

Kokosöl für die Haut immer pur verwenden

Immer mehr Hautpflege-Produkte wie Cremes, Masken und Seren gegen trockene Haut setzen auf die Zugabe von Kokosöl. Doch eigentlich können wir uns den Umweg über Kokosöl-Kosmetik sparen: Kokosnussöl ist nämlich vor allem in seiner Reinform ein vielseitiges, kostengünstiges und natürliches Beautyprodukt, das in keinem Badezimmerschränkli fehlen darf. 

Reines Kokosöl für die Haut zu verwenden hat dabei nicht nur den Vorteil, es in konzentrierter Wirkweise und Dosierung einsetzen, sondern selbst über die Qualität des Öls entscheiden zu können.

Bei Kokosöl für die Haut auf Qualität achten

Die pflegenden Inhaltsstoffevon Kokosöl sind hitzeempfindlich. Das ist auch der Grund, weshalb man das gesunde Öl am besten in Bio-Qualität kauft, wenn man es für die Hautpflege verwenden möchte. Die meisten Bio-Öle werden nämlich durch ein Kaltpressverfahren gewonnen, so dass es bei der Verarbeitung zu keiner Beschädigung der empfindlichen Öl-Verbindungen kommt.

Kokosöl Haut: So gesund ist Kokosnussöl als Pflegeprodukt

Bild: Julia_Sudnitskaya/iStock

8 Ideen, wie du Kokosöl für die Haut verwenden kannst

Abschminken mit Kokosöl

1 Der hohe Fettanteil im Kokosnussöl löst Make-up und Schmutzpartikel, weshalb sich das Öl prima zum Abschminken einsetzen lässt. Vor allem Personen mit sensibler Haut profitieren von dem rückfettenden Naturprodukt. Einfach etwas Kokosöl auf ein Wattepad geben und damit sanft über Augen, Lippen und das restliche Gesicht reiben. Anschliessend alles mit Wasser und einem milden Reiniger abspülen.

Kokosöl für trockene Haut

2 Besonders in der kühlen Jahreszeit oder wenn die Haut gereizt ist, kann sich die Haut im Gesicht und am Körper schuppen und braucht besonders viel Feuchtigkeit. Hier wirkt Kokosöl wahre Wunder. Einfach die Haut ganz leicht anfeuchten (zum Beispiel mit einer Sprühflasche) und eine gute Portion Kokosnussöl einmassieren. Das Öl verbindet sich mit dem Wasser und wird so zu einer rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Emulsion.

Kokosöl für die Nagelhaut

3 Eingerissene Haut an den Nägeln wird wieder geschmeidig, wenn man sie täglich (am besten vor dem Schlafen) mit Kokosöl einreibt. Auch die Nagelhaut profitiert von der gesunden Kokospflege. Regelmässig damit massiert, lässt sie sich bei der Maniküre spielend leicht zurückschieben.

Kokosöl gegen Falten

4 Sogar kleine, trockenheitsbedingte Fältchen können mit dem gesunden Naturprodukt behandelt werden. Man gibt lauwarmen Kamillentee auf ein Wattepad und reibt damit die Haut vorsichtig ab. Danach massiert man grosszügig ein Gemisch aus Mandel- und Kokosöl im Verhältnis 1:3 in die Haut ein, lässt es gut einwirken und nimmt überschüssiges Öl vorsichtig mit einem Tuch ab. Die Kombination aus Feuchtigkeit, Pflanzenextrakten und gesunden Ölen ist ein echter Energie-Kick für müde Haut.

Kokosöl als Lippenpflege

5 Trockene, spröde und rissige Lippen? Kein Problem für Kokosöl. Am besten mischt man sich mit dem nährenden Öl eine reichhaltige Lippenpflege an. Dafür vermengt man Vaseline und Kokosöl in einem Verhältnis von 2:1, gibt die Masse in eine verschliessbare Dose und reibt damit mehrmals täglich die Lippen ein. Besonders an kalten Wintertagen wirkt die Kur extrem wohltuend.

Hautpflege: Kokosöl-Peeling

6 Vermengt man eine halbe Tasse grobes Meersalz mit einer Tasse Kokosöl, reibt es auf die angefeuchtete Haut und spült es anschliessend gründlich mit warmem Wasser ab, ergibt das ein pflegendes Peeling. Das Meersalz befreit deine Haut nicht nur von verhornten Schüppchen, sondern wirkt zudem beruhigend und antibakteriell, während das gesunde Kokosöl für einen rückfettenden Effekt sorgt.

Maske aus Kokosöl für das Gesicht

7 Wirkt der Teint matt und müde, bringt eine kleine Erholungsmaske deiner Haut das Strahlen zurück. Dafür wird einfach eine Tasse Magerquark mit vier Esslöffeln Kokosöl vermischt und grosszügig auf die Haut gegeben. Rund zehn Minuten einwirken lassen und anschliessend mit einem feuchten Tuch abnehmen.

Kokosöl für die Wimpern

8 Wimpern sind auch nur Härchen und wollen als solche gepflegt werden. Wer regelmässig vor dem Schlafen eine winzige Menge Kokosöl in die Wimpern massiert, tut genau das. Die Vitamine und der Fettgehalt des Öls halten die Wimpern nämlich schön geschmeidig und glänzend.

Kann man Kokosöl bei Akne verwenden?

Der hohe Anteil entzündungshemmender Stoffe macht Kokosöl grundsätzlich zu einem beliebten Naturprodukt für sensible und entzündliche Haut. Allerdings gilt bei Mitessern, Pickeln und Akne eine Ausnahme. Der Fettgehalt von Ölen im Allgemeinen ist nämlich dafür bekannt, dass er eine fördernde Wirkung auf die Entstehung von Mitessern und Hauteinschlüssen hat. Verallgemeinern kann man dies aber nicht.

Insofern sollte man bei Unreinheiten und Akne lieber die Finger von Hautölen – auch von Kokosöl – lassen.

Titelbild: ivan101/iStock

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